Die 9. Woche:

Ooooh Gott ! Zum Friseur !


4. September 11:

Udo Walz hatte leider keine Zeit für uns, und so mussten wir mit der Zweibein-Oma Vorlieb nehmen.
Allerdings wollten wir ÜBERHAUPT NICHT zum Friseur! Aber uns fragt ja keiner. Und so ging es peu à peu los.

Da half kein weglaufen, -

und kein verstecken... Es MUSSTE sein.
Ich habe gezittert wie ein Espenlaub, aber alles
brav und todesmutig über mich ergehen lassen.

Und irgendwie sieht die neue Frisur doch gar nicht so übel aus. Oder?

Als Zweitgeborener bin ich jetzt auch nicht mehr bloß der
liebe große Räuber, sondern habe einen ganz richtigen,
vornehmen Namen bekommen:

Llanero negro ex Gaudio.

Cool, - nich ?!
(Und falls Du keine Llaneros kennst, frag Tante Gockel.)

 


 

Jetzt schreibt die Zweibein-Oma:

Unser i-Tüpfelchen und letztgeborenes Mädchen,
die kleine Bizzi-Maus, war das nächste "Opfer".
Hinter Plüschi versuchte sie sich unsichtbar zu verstecken:

und auf dem Trimmtisch fiel sie von einem hysterischen Anfall in den nächsten. So ganz anders als Llanero. Aber Bizzi-Bizzi ist eben ein lebendes Quirlie.
Sie hat es mir nicht leicht gemacht, mich wirklich durch zu setzen. Letztlich hatte sie wohl mit ihrem Leben endgültig abgeschlossen, und sie tat mir wirklich leid. Aber wenn man da nicht einmal konsequent durch dies Dornental durch geht, wird man ein Leben lang Theater auf dem Pflegetisch haben. Und damit ist weder Mensch noch Hundi gedient.

Letztlich hat sie - wider ihre eigene Erwartung - die Prozedur doch tatsächlich überlebt, und - oh Wunder - noch nicht einmal der Kopf war abgerissen worden. :-)
Und eines kann man wirklich sagen: Jetzt sieht sie fast noch süßer aus als vorher:

Natürlich bin ich standesgemäß getauft worden.
Mein Name ist jetzt

Lania negra ex Gaudio.

(Aber Bizzi-Maus klingt doch irgendwie vertrauter...)

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